Diese Merkmale machen eine Schweizer Flagge aus.

Heimgartner Fahnen AG         7 min Lesezeit     Kategorien: Schweizerfahne |
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Die Schweizerfahne ist in der ganzen Welt bekannt. Auf vielen qualitativ hochwertigen und international gefragten Produkten wie der berühmten Schweizer Schokolade, schweizerischen Uhren und vielseitigen Taschenmessern ist die Flagge zu finden. Aber auch in anderen Bereichen des Lebens – wie zum Beispiel im Gesundheitswesen (hier im Erbe des IRK) – sind Bestandteile der Schweizer Flagge zu finden. 

Der Wiedererkennungswert der Schweizer Fahne, die auch als Schweizerkreuz bekannt ist, ist hoch. Mehr als jede andere Flagge scheint die Schweizer Fahne für viele verschiedene Bereiche zu stehen, ja sogar eine eigene Marke zu sein. Aber was führt dazu, dass die Flagge über die europäischen Grenzen hinaus bekannt und gefragt ist? Wie ist die Flagge der Schweiz in ihrer heutigen Form entstanden? Welches sind die wichtigsten Merkmale der Flagge der Schweiz? Und wo kann man die beste Schweizer Flagge kaufen

Die Nationalflagge – mehr als nur ein Stück Stoff

Jedes Land hat seine eigene Flagge. Auch, wenn sich bestimmte Symbole immer wieder finden, sind die Flaggen der Länder der Welt doch alle gänzlich unterschiedlich. Sie unterscheiden sich in ihren Formen, Farben und den verwendeten Symbolen. Dabei ist eine Fahne mehr als nur ein Utensil für offizielle Anlässe und repräsentative Ereignisse und Veranstaltungen. Sie ist auch ein Symbol für bestimmte Merkmale des Volkes, das sie erdacht hat. Eine Nationalfahne steht für die Eigenschaften ihres Landes. Auch für das Selbstgefühl einer ganzen Nation spielt die Landesflagge eine wichtige Rolle. 

Entstanden sind Flaggen als Charakteristikum des Volkes oder der Gruppierung, das sie trug. In Vorder- und Mittelasien kennt man sie schon seit dem frühen Altertum als Symbol. Sie grenzten eine bestimmte Gruppe von Menschen von anderen Gruppierungen ab und machten ihre Identität nach aussen hin sichtbar. Schon von weitem waren Fahnen ein eindeutiges Erkennungszeichen derer, die sie trugen. Vor allem in kriegerischen Auseinandersetzungen wurden Flaggen bedeutsam. Sie gaben den Einheiten, die sie trugen, Orientierung. Sowohl den Wikingern als auch den Kreuzrittern wird eine grosse Bedeutung bei der Verbreitung von Fahnen als Symbol der Identifikation zugeschrieben. Die Identifikation von Soldaten mit ihrer Flagge als Symbol des Vaterlandes war traditionell hoch.

Entsprechend bedeutsam war die Verteidigung der jeweiligen Flagge – und damit auch die Verteidigung der eigenen Heimat. In diesem Zusammenhang entstand auch der Begriff Fahnenflucht, der das Desertieren aus der eigenen Einheit beschreibt. Fahnenflucht galt als ehrlos, als Verrat am Vaterland. Gelang es dem Feind, eine Flagge zu erobern, galt das als grosse Schmach. Bei allen offiziellen Anlässen wird heute eine Fahne des jeweiligen Landes – in vielen Fällen auch von der Region oder Stadt – mitgeführt. Auf See ist eine deutlich sichtbare Flagge nach wie vor Pflicht. Auch auf internationalen Veranstaltungen – etwa grossen Sport-Events – dient die Flagge als Erkennungszeichen, mit dem Fans ihre Zugehörigkeit zu einem Team zur Schau stellen. 

Geschichtliches zur Schweizer Fahne

Die Schweizer Fahne ist nicht nur für die Schweizer selbst bedeutsam. Sie ist in der ganzen Welt bekannt – und ein Symbol für die Werte des Landes und ihrer Einwohner. Doch wie ist sie entstanden? 

Als sich im 13. und 14. Jahrhundert die ersten Bündnisse im heutigen Schweizer Gebiet in Form der Alten Eidgenossenschaft bildeten, trugen ihre Anhänger noch viele unterschiedliche Flaggen. Sie repräsentierten vor allem die verschiedenen Kantone. Nach und nach verloren diese kleinteiligen Zugehörigkeiten an Bedeutung. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine einheitliche Flagge – das Schweizerkreuz. 

Es ist nicht abschliessend geklärt, wie es zur Entstehung des Schweizer Kreuzes kam. Als sicher gilt, dass es bereits im 14. Jahrhundert als Feldzeichen verwendet wurde. Im Jahre 1339 trugen die Alten Eidgenossen laut der Berner Chronik ein weisses Kreuz auf rotem Hintergrund als Feldzeichen in der Schlacht von Laupen. Zunächst vor allem das Erkennungszeichen der Berner entwickelte sich die markante Kombination in den Folgejahrhunderten zu einem nationalen Einheitssymbol für die verschiedenen Kantone der Schweiz. Heute geniesst sie als Flagge des Schweizer Staates internationale Anerkennung.

Im Jahre 1339 trugen die Alten Eidgenossen nachweislich ein weisses Kreuz auf rotem Hintergrund als Feldzeichen in der Schlacht von Laupen, die sie gegen den Herzog von Savoyen führten. Das geht aus der Berner Chronik hervor. Die eidgenössischen Soldaten hefteten sich das Erkennungszeichen an ihre Kleidung, etwa an ihre Waffenröcke, sowie an die Waffen selbst. 

Zunächst war die Kombination aus weissem Kreuz auf rotem Untergrund vor allem das Erkennungszeichen der Berner. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich die markante Kombination zu einem nationalen Einheitssymbol für die verschiedenen Kantone der Schweiz. Heute geniesst sie als Flagge des Schweizer Staates internationale Anerkennung.

Viele Varianten führten zur heutigen Form des Schweizerkreuzes

Am Anfang gab es noch keine einheitliche Formatierung der Schweizer Fahne. So war es beispielsweise im 16. Jahrhundert auch üblich, die Fahne in Dreiecksform zu tragen. Die dreieckige Form ist etwa in einer Szene aus der Schlacht bei Arbedo zu sehen, die in der Luzerner Chronik abgebildet ist. Auch das damalige Kreuz entsprach nicht immer der heutigen Form. Vielmehr war das weisse Kreuz oftmals schmaler und länger, wie man es heutzutage auch von den skandinavischen Flaggen kennt. Zeitweise zog es sich bis zum Rand der Flagge. In der frühen Moderne wurde die rot-weisse Kombination von anderen Varianten wie zum Beispiel dem Flammenmotiv abgelöst. Bei dieser Variation war das weisse Kreuz von vielfarbigen Flammen eingerahmt. 

Die erste gesamtschweizerische Fahne der Helvetischen Republik hatte mit der heutigen Form der nationalen Flagge nichts zu tun. In Anlehnung an die französische Trikolore war sie nämlich dreifarbig und bot drei aufeinander liegende, in die Länge gezogene Farbflächen dar. Die Farben waren aus heutiger Sicht ganz unschweizerisch: grün, bordeauxrot und gelb. Grün stand dabei für die Natur und damit die Freiheit. Das spiegelte wichtige Charakteristika der Liberalen wider, die sich gegen die Berner Herrschaft erhoben hatten. Die traditionelle Farbe Rot fand sich an zweiter Stelle in der Tricolore wieder.

Auch Gelb war eine traditionelle Farbe in der frühen Eidgenossenschaft. Im April 1798 wurde die Tricolore zur offiziellen Flagge der Helvetischen Republik in der Schweiz gekürt. Sie markierte die erste gesamtschweizerische Flagge im eigentlichen Sinne. Ihre Lebensdauer war jedoch kurz – schon nach einigen Jahren wurde sie kaum noch genutzt. Ihre Bedeutung verringerte sich zunehmend bis zur Auflösung der Helvetischen Republik im Jahr 1803. 

Politische Entwicklungen bis hin zum Schweizer Kreuz

Die politischen Ereignisse der damaligen Zeit führten dazu, dass konservative Kräfte wieder an Macht gewannen. Der französische Kaiser Napoleon war gestürzt worden, der revolutionäre Geist erstarb. Alte Symbole lebten wieder auf. Im Jahr 1815 kehrte man zu den Wurzeln des 14. Jahrhunderts zurück und kürte das weisse Kreuz auf rotem Untergrund zum offiziellen Wappen der Schweiz. 1889 wurde das Schweizer Kreuz schliesslich auch als Staatsfahne per Beschluss bestätigt. Damit war das noch heute gültige Erkennungszeichen der Schweiz offiziell. 

Nachdem die Bedeutung der Schweizer Fahne zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch eher gering war – der föderalistische Gedanke war stark –, gewann sie nach und nach an Bedeutung. Die Unterstützung für den Bundesstaat stieg vor allem mit der Julirevolution in Frankreich im Jahr 1830 merklich an. Die einheitliche weiss-rote Fahne wurde immer wichtiger. Seitdem ist die Fahne in der ganzen Welt als Erkennungszeichen des Schweizer Bundesstaats bekannt und geachtet. 

Optische Details der Schweizer Flagge

Die Schweizer Flagge ist schlicht in nur zwei Farben gehalten. Ein weisses Kreuz ziert einen roten Hintergrund. Die Form der Flagge beschreibt ein Quadrat. Inmitten des roten Grundtons prangt ein griechisches Kreuz. Das Charakteristikum dieser Art von Kreuz ist der hohe Grad an Symmetrie. Es hat vier gleich lange Seiten. Ausserdem stehen alle Seiten im rechten Winkel zueinander. Das Kreuz ist ein beliebter Bestandteil vieler Flaggen. Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum christlichen Zeichenspektrum dient es zur Betonung der Wichtigkeit von Religion und Gottesglauben, die den alten Eidgenossen äusserst wichtig waren. Das weisse Kreuz, auch Schweizerkreuz genannt, ziert neben der Flagge seit dem Jahr 1815 auch das Wappen der Schweiz. 

Übrigens ist auch das Emblem des Internationalen Roten Kreuzes (IRK) dem Schweizer Wappen entnommen. Zu Ehren des IRK-Mitbegründers Henry Dunant, seines Zeichens Genfer Herkunft, wurde das Schweizer Kreuz in das Wappen des IRK übertragen. Die Initiative hierzu kam vom anderen IRK-Begründer, dem General Guillaume Henri Dufour. Beim Internationalen Roten Kreuz erscheint das Kreuz jedoch in einem leuchtenden Signalrot auf weissem Grund – und ist somit im Vergleich zur Schweizer Fahne umgekehrt. 

Besonderheit der Schweizer Flagge

Eine Besonderheit an der Schweizer Flagge ist ausserdem ihre Form. Während die Flaggen der meisten anderen Länder in der Regel rechteckig sind, ist die Fahne der Schweiz streng quadratisch. Das bedeutet, dass die Fahne ein Seitenverhältnis von 1:1 hat. Insgesamt zeichnet sich die Schweizer Flagge durch ein hohes Mass an Symmetrie aus. Wenn man einen Spiegel an eine Seite der Flagge hält, duplizieren sich sowohl der Rahmen als auch das Wappen. Hiermit setzt sich die Flagge von anderen Flaggen wie zum Beispiel der amerikanischen Fahne ab. Angesichts der hohen Symmetrie ist es interessant, dass die Flagge farblich nicht immer einheitlich ist. So variiert das Rot im Hintergrund bei verschiedenen Anlässen. Das Rot der Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist beispielsweise dunkler als das Rot des Vorgängers Swissair, dessen Betrieb im Jahre 2002 eingestellt wurde

Swissness: Das Schweizer Kreuz als internationale Marke

Seit den 90er Jahren existiert der Begriff Swissness als Ausdruck eines ganz besonderen Lebensgefühls. Swissness bezeichnet das Streben nach Werten wie Gerechtigkeit, Stabilität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Swissness basiert auf der langen Geschichte der Schweiz als gefragter Exporteur von Qualitätswaren – besonders bekannt ist die Schweiz für ihre Uhren und Taschenmesser. Hinzu kommt, dass die Schweiz politisch und wirtschaftlich stabil ist und aus diesem Grund für Verlässlichkeit und Gleichgewicht steht. Das weisse Kreuz auf rotem Untergrund ist sozusagen zum Symbol einer nationalen Marke geworden, die sich internationale Verdienste erworben hat. 

Man könnte betriebswirtschaftlich auch von Branding oder Corporate Design sprechen. Anders als andere Fahnen, die ausschliesslich eine diplomatische Funktion haben, bringt die Schweizerfahne einen ganz eigenen Symbolcharakter mit sich. Wer heutzutage die rot-weisse Fahne sieht, denkt sofort an die Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Er denkt an die Schönheit der Schweizer Natur, an Alpen und Bergketten. Er denkt an köstliche Schweizer Schokolade. Für diese positiven Konnotationen steht Swissness. 

Die Marke Schweiz

Die sogenannte Swissness ist also das Produkt einer jahrhundertelangen Erfolgsgeschichte, die sich nicht nur, aber massgeblich in qualitativ hochwertigen Handelsgütern äussert. Bekannte Marken wie die frühere Schweizer Messerschmiede Wenger, die von Victorinox übernommen wurde, verwenden das Schweizerkreuz in ihrem Logo. 

Wegen der Qualitätsmerkmale, für die das Schweizerkreuz steht, ist die Swissness sogar geschützt. Um Missbrauch des bekannten Symbols vorzubeugen und die „Marke Schweiz“ zu schützen, wurde ein spezielles Gesetz beschlossen. Es ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Das Gesetz reguliert, wer die Herkunftsbezeichnung Schweiz sowie das zugehörige Schweizerkreuz verwenden darf. Dienstleistungen und Waren dürfen mit dem Schweizerkreuz gekennzeichnet werden, wenn sie den Kriterien der Swissness-Gesetzgebung entsprechen.

Das soll verhindern, dass Anbieter mit dem Schweizerkreuz werben, deren Produkte die strengen Qualitätsmerkmale nicht erfüllen. Zum Beispiel darf das Schweizerkreuz nicht auf Waren angebracht werden, die aus dem Ausland stammen. Das Schweizerwappen darf als Ausdruck der Macht und Würde des Schweizer Staates nicht ohne Weiteres von privaten Firmen verwendet werden. 

Ihre Schweizer Flagge beim Experten

Die Firma Heimgartner hat sich ganz dem Thema Flaggen verschrieben. Wir stellen Schweizer Fahnen in jeder Grösse her. Die Fahne ist nicht nur ein heraldisches Symbol, sondern ein Ausdruck des schweizerischen Selbstverständnisses. Durch die hohe Qualität von schweizerischen Exportgütern ist die Flagge heutzutage in der ganzen Welt bekannt. Unser Fahnenshopbemüht sich deshalb bei der Herstellung von Schweizer Flaggen um höchste Qualität. Wir legen Wert auf einwandfreies Material und beste Verarbeitung. Ganz in der Tradition von Swissness und bester Schweizer Warenqualität liefern wir schnell Güter von erstem Rang. 

Egal, ob Sie eine Flagge für Ihre privaten Räumlichkeiten benötigen, eine Party mit dem Motto Schweiz ausrichten möchten oder eine grosse Schweizer Flagge für einen öffentlichen Anlass brauchen: Wir von der Firma Heimgartner versorgen Sie gerne mit Ihrem gewünschten Produkt. Werfen Sie einen Blick in unseren Fahnenshop, um die Fahne zu finden, die Ihren Vorstellungen entspricht. Wir haben ausserdem unter anderem diverse Gemeindefahnen, Kantonsfahnen und Nationalfahnen im Angebot. Auch Ihr Boot können Sie mit einer solchen Fahne ausstatten.

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